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3 Kantone und 2 Länder

Turnfahrt TV Aktive


Das Wochenende vom 8./9. September 2018 versprach verheissungsvolles Wanderwetter, als sich 13 Turner des TV E-K früh morgens versammelten, um die traditionelle Turnfahrt anzugehen. Anstatt in die Ferne zu schweifen, brachten uns die ÖV zur Schwägalp. Zwar nur eine kurze Bahn- und Busreise, jedoch genügend Zeit um salomonisch einen Berichterstatter zu bestimmen.


Ein erster Kaffeehalt machte schnell klar, dass die Schwägalp natürlich nur ein frühes Zwischenziel ist. Schliesslich galt es bis zum Mittagessen auf dem Säntis nicht nur den Berggipfel zu erklimmen, sondern auch eine höchst interessante Führung über die Technik auf dem Berg zu geniessen. Für die vielen Techniker unter uns, waren die Erklärungen über die Richtfunkanlage, das Notstromaggregat bis hin zur Abwasserreinigungsanlage höchst interessant. Auch die Geschichte der Schwebebahn mit all ihren Bauetappen wurde erläutert und gab zu manch angeregter Diskussion Anlass.


Das schöne Herbstwetter lockte doch zahlreiche Bergwanderer und Touristen auf den Säntis. Die Aussicht war vor allem aufs Toggenburg fast märchenhaft. Bilderbuchartige Wölkchen verdeckten nur manchmal die Sicht auf die Churfirsten und unsere Heimat. Die vielen internationalen Gäste auf der Gipfelterasse verstärkten unser Heimatgefühl noch mehr.
International sollte dann auch unsere Reise weitergehen. Nach einem beinahe Pflicht-Kaffeehalt im alten Säntis, führte uns die unsere Wanderung via Passhöhe, Lutertannen ins Rietbad zum Irish Open Air. Ein langersehntes erstes Bier löschte vorab unseren Durst. Dank der tollen Organisation unseres Vicepräsi Marcel Berta war unser Nachtlager in der Zeltstadt des Irish bereits aufgeschlagen. Herzlichen Dank an dieser Stelle. So konnten wir uns bei Fish an Chips und einem Ale von unseren Strapazen der langen Wanderung erholen. Bodenständig, heimatverbunden aber dennoch weltoffen, so wie viele einheimische und auswärtige Teilnehmer am Festival. Musikalisch waren die Darbietungen am Festival zugegebenermassen eine Bereicherung, gegenüber der Lumpenliedlisammlung, welche wir Turner auf der langen Wanderung von uns gaben. Aber bis zum nächsten Funkensingen bleiben uns ja noch einige Monate zum Üben.


Die Sonnenstrahlen am Sonntagmorgen erhitzten bereits das Zeltlager, was uns für einmal den Wecker ersetzte. Zwei ganz müde Turner brauchten sogar einem kleinen Schwumm in der Lutere um wirklich wach zu werden. Nach einem feinen Frühstück setzten wir unsere Turnfahrt Richtung Ennetbühl und Nesslau nach Ebnat-Kappel fort. Die Rückkehr nahm, wie man erwarten konnte, eine ganze Tagesreise in Anspruch. Obwohl wir nur ein paar Kilometer von zuhause entfernt waren, brachte uns die Reise auf den Säntisgipfel doch immerhin in 3 verschiedene Kantone und zuweilen gar nach Irland.